Mit Vierzig wirsch gscheit!
So sagt man im Schwäbischen. Und da die Doraweibla nächstes Jahr diese magische Grenze überschreiten, mag ein kleiner Ausflug in die Welt der wundersamen Vierzig erlaubt sein.
Die Vier spielt bei uns sowieso eine wichtige Rolle – besteht doch der Vorstand aus vier Personen, aber leider haben sich bisher Null Mitglieder bereit gefunden, die drei schwer arbeitenden Vorstände zu ergänzen. Ob dieser Misstand bald mal behoben wird?
Derzeit befinden wir uns ja in der Fastenzeit. Die hat auch vierzig Tage. Wobei: Kalendarisch sind es ja 46, aber die Sonntage zählen ja nicht. Darf der Narr also an Sonntagen wieder der Völlerei frönen? Oder ereilt uns dann eine Sintflut, die erstaunlicherweise auch 40 Tage gedauert haben soll?
Wer nachforscht, erfährt, dass die 40 in der modernen Symbolik und Psychologie häufig für Übergang, Reife, Midlife-Phase und Neuorientierung steht. Aha. Dann werden die Doraweibla also ihre Midlife-Phase erreichen. Ob das eine Phase wird, oder sich zur Krise auswächst?
Wer die Krise kriegt, der kommt in Quarantäne. Ein Begriff notabene, der auf das italienische Wort für 40 zurückgeht (quaranta).
Oder er kann sich als Bundespräsident wählen lassen – als solcher muss man nämlich (ja, saperlott!) doch tatsächlich mindestens vierzig Jahre alt sein.
Und dann wäre da noch die Literatur. Ali Baba hatte bekanntlich 40 Räuber um sich versammelt. Eine stattliche Zahl – wobei man sich unweigerlich fragt, wie er das organisatorisch hinbekommen hat. Schon bei einer Zunftratssitzung mit viel weniger Teilnehmern wird endlos über alles Mögliche diskutiert. Mit vierzig Räubern dürfte selbst das Öffnen der Höhle („Sesam, öffne dich!“) zum administrativen Kraftakt mit geheimer Abstimmung geworden sein …
Wenn also wirklich stimmt, dass man mit 40 gscheit wird, dann stehen uns goldene Zeiten bevor. Wir sind gespannt.




