Erst die Lücken, dann die Bändel

Am Freitag, 6.11.2026 um 17 Uhr fällt im Zunfthaus der Doraweibla der Startschuss für unsere große Sammelaktion. Wobei: Geschossen wird selbstverständlich nicht. Wir stoßen an. Das macht weniger Löcher – und davon haben wir im neuen Bläddle wahrlich schon genug.

Mit geladenen Gästen feiern wir das Kick-Off zum Sammelalbum, bevor am Wochenende das „Narrenbläddle 2027“ in der Gemeinde verteilt wird.

Moment. 2027? Jetzt schon? Wir haben doch gerade erst die Gartenstühle reingeräumt!

Ja, liebe Leute, ein Jubiläum will vorbereitet sein: 2027 feiern die Doraweibla ihr 40-jähriges Bestehen als eingetragener Verein. Vier Jahrzehnte amtlich bestätigter Unfug – da darf auch die Jahresschrift einmal etwas früher kommen. Und unvollständig.

Denn wir beweisen Mut zur Lücke: An insgesamt 32 Stellen fehlen die Bilder. Das ist kein Druckfehler, das ist ein Beschäftigungsangebot! Die passenden Sticker gibt es bei vielen örtlichen Geschäften für 50 Cent pro Viererpäckchen. Welche Geschäfte mitmachen, steht unter www.doraweibla.de/sticker.

Dann heißt es: Päckchen auf, Bilder raus, Bestände prüfen. „Hab ich. Hab ich. Brauch ich! Wer tauscht?“ Endlich wieder ein Grund, wildfremde Menschen nach ihrem Klebebildbesitz zu befragen.

Die große Frage lautet: Wer hat als Erstes sein Bläddle voll? Wir erwarten einen fairen Wettbewerb. Wobei wir für das Verhalten erwachsener Menschen, denen nach drei Wochen immer noch Bild Nummer 17 fehlt, vorsichtshalber keine Verantwortung übernehmen.

Vom Sammelfieber geht’s direkt zur Häskontrolle

Denn am 11.11. steht die nächste wichtige Frage an: Ist das Häs vollständig – und passt der Mensch noch hinein?

Bereits um 11 Uhr treffen sich einige Unentwegte im Marco Polo, um pünktlich um 11:11 Uhr auf die kommende Fasnet anzustoßen. Ordnung muss sein. Gerade bei der Narretei.

Um 17:30 Uhr folgt die Häskontrolle für die Kinder, um 19 Uhr sind die Erwachsenen dran. Dann wird geprüft, geschaut und begutachtet, bis feststeht: So kann man unter die Leute. Oder wenigstens unter seinesgleichen.

Erfahrungsgemäß entwickelt sich aus dem zunächst streng anmutenden Kontrollverfahren recht zügig ein ausgesprochen lustiger Abend. Schließlich muss nach dem Häs auch noch die Geselligkeit auf ihre Einsatzfähigkeit geprüft werden.

Ende offen. Sprungbändel erhalten. Hoffentlich.

Sammelbilder

Die Sammelfieberkurve steigt!

Das Sammelalbum der Doraweibla zum 40. Jubiläum geht in die heiße Phase. Die Vorfreude wächst – und vielleicht taucht dabei auch die eine oder andere Frage auf. Wo gibt’s die Sticker? Wie funktioniert das Sammeln? Und warum hat der Nachbar schon wieder genau das Bild, das einem selbst noch fehlt?

Für Fragen, Anregungen und Rückmeldungen haben wir ein offenes Ohr und die passenden Kanäle: Über unsere WhatsApp-Gruppe (siehe QR-Code), per E-Mail an sticker@doraweibla.de oder unter 0151 14965178 darf gefragt, gefachsimpelt und fröhlich drauflosgefunkt werden. Auch Lob nehmen wir entgegen. Notfalls mehrfach.

Wo die Stickerpäckchen erhältlich sind, steht auf www.doraweibla.de/sticker. Der zweite QR-Code führt direkt dorthin – ganz ohne Suchbild.

Noch Fragen? Immer her damit. Bei uns bleiben höchstens die Sticker kleben, aber niemand bleibt auf seinen Fragen sitzen.

Jetzt wird’s klebrig!

Heißa, das wird ein Spaß: Das Narrenbläddle der Doraweibla 2027 wird zum Sammelalbum! Da bleibt garantiert etwas hängen. Und wenn’s gut läuft, sogar an der richtigen Stelle.

Hä? Wie denn jenes?

Ganz einfach: Wir Doraweibla feiern nächstes Jahr unser 40. Jubiläum. Haben wir hier womöglich schon erwähnt. Einmal. Vielleicht zweimal. Man wird schließlich nur einmal vierzig – auch wenn manche Vereinsmitglieder diese Tradition schon länger pflegen.

Für unsere Jubiläumsausgabe wollten wir jedenfalls etwas Besonderes bieten. Und deshalb fehlen im Bläddle Bilder. Mit voller Absicht und bei völlig klarem Verstand. Na gut, im vereinsüblichen Rahmen – aber Anja ist normalerweise nicht so lückenhaft, die Leerstellen im Bläddle hat sie nur unter Protest akzeptiert.

32 Bilder sind im Heft nur ganz schwach zu erkennen. Keine Druckerpanne, kein leerer Farbtopf: Hier seid ihr gefragt! Die passenden Motive gibt es als Sammelbilder zum Einkleben. So wird aus jeder blassen Stelle nach und nach eine klebende Tatsache.

Ein Päckchen mit vier Bildern kostet 50 Cent und ist in vielen Dornstadter Geschäften erhältlich. Wo genau? Einfach den QR-Code scannen – die Webseite verrät euch, wo der Stoff für eure Sammelleidenschaft zu haben ist.

Und dann heißt es: Päckchen auf, Spannung raus! Welches Bild ist drin? Welches fehlt noch? Und wer zum dritten Mal dasselbe Motiv erwischt, hat immerhin schon eine solide Verhandlungsgrundlage fürs Tauschen.

Also: An die Päckchen, fertig, los! Dornstadt sucht keine Superstars, sondern Superkleber.

Die große Frage lautet: Wer hat zuerst alle 32 auf dem Kasten – äh – im Bläddle?

Dornstadter Summer Break

Am 24. Juli hat der Dornstadter Summer Break für Furore in Dornstadt gesorgt. Ein kleines Fest mit wirklich wunderbaren Gästen, das bis in die frühen Morgenstunden friedlich, ausgelassen und harmonisch für allerbeste Laune zuständig war.

Die Fotos aus der Fotobox findest du hier.

Die magische 40

Mit Vierzig wirsch gscheit!

So sagt man im Schwäbischen. Und da die Doraweibla nächstes Jahr diese magische Grenze überschreiten, mag ein kleiner Ausflug in die Welt der wundersamen Vierzig erlaubt sein.

Die Vier spielt bei uns sowieso eine wichtige Rolle – besteht doch der Vorstand aus vier Personen, aber leider haben sich bisher Null Mitglieder bereit gefunden, die drei schwer arbeitenden Vorstände zu ergänzen. Ob dieser Misstand bald mal behoben wird? 

Derzeit befinden wir uns ja in der Fastenzeit. Die hat auch vierzig Tage. Wobei: Kalendarisch sind es ja 46, aber die Sonntage zählen ja nicht. Darf der Narr also an Sonntagen wieder der Völlerei frönen? Oder ereilt uns dann eine Sintflut, die erstaunlicherweise auch 40 Tage gedauert haben soll?

Wer nachforscht, erfährt, dass die 40 in der modernen Symbolik und Psychologie häufig für Übergang, Reife, Midlife-Phase und Neuorientierung steht. Aha. Dann werden die Doraweibla also  ihre Midlife-Phase erreichen. Ob das eine Phase wird, oder sich zur Krise auswächst?

Wer die Krise kriegt, der kommt in Quarantäne. Ein Begriff notabene, der auf das italienische Wort für 40 zurückgeht (quaranta). 

Oder er kann sich als Bundespräsident wählen lassen – als solcher muss man nämlich (ja, saperlott!) doch tatsächlich mindestens vierzig Jahre alt sein. 

Und dann wäre da noch die Literatur. Ali Baba hatte bekanntlich 40 Räuber um sich versammelt. Eine stattliche Zahl – wobei man sich unweigerlich fragt, wie er das organisatorisch hinbekommen hat. Schon bei einer Zunftratssitzung mit viel weniger Teilnehmern wird endlos über alles Mögliche diskutiert. Mit vierzig Räubern dürfte selbst das Öffnen der Höhle („Sesam, öffne dich!“) zum administrativen Kraftakt mit geheimer Abstimmung geworden sein …

Wenn also wirklich stimmt, dass man mit 40 gscheit wird, dann stehen uns goldene Zeiten bevor. Wir sind gespannt.

Ladies‘ Night

Dieses Jahr ganz unter dem Motto „Highland Ladies‘ Night“ wird die Weiberfasnet im Zunfthaus der Doraweibla am 12. Februar um 19:30 Uhr beginnen.

Neben der Kostümprämierung (Mädels im Kilt haben natürlich beste Chancen!) wird es auch einen Wettbewerb unter den anwesenden Kostümgruppen geben, der über die Verkleidung hinausgeht: Es wird Highland-Games geben, bei denen die Ladies zeigen können, dass sie mehr drauf haben, als nur gut auszusehen 😉

Lasst Euch überraschen!

Narrenbaumstellen 2026

Am Freitag, 9. Januar um 19:31 Uhr ist das Narrenbaumstellen auf dem Kirchplatz in Dornstadt.

Hilmahexa, Doraweibla und Lachatrapper – gemeinsam mit einigen Gästen aus dem bunten Narrenvolk – bieten Musik, Maskenbeschwörung, Maskentanz und jede Menge Brauchtum zum Start der närrischen Zeit im neuen Jahr.

Fotos

Wir haben eine Menge von Fotos – die wieder zur Verfügung zu stellen, dauert noch ein Weilchen. Aber das Album wächst so langsam…